Gesundheitsforschung

Startschuss für die Nationale Dekade gegen Krebs

März 2019

Am 29. Januar 2019 startetet mit einer Pressekonferenz die „Nationale Dekade gegen den Krebs“. Der GKV-Spitzenverband beteiligt sich als Partner an der Initiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen wurde.

Krebs gilt in Deutschland als zweithäufigste Todesursache und damit als eine der größten Herausforderungen der modernen Medizin. Ziele der Nationalen Dekade: Krebserkrankungen möglichst verhindern, Heilungschancen durch neue Therapien verbessern, Lebenszeit und -qualität von Betroffenen erhöhen.

Pressekonferenz mit u. a. Jens Spahn und Anja Karliczek

Mit einer Pressekonferenz startete die „Nationale Dekade gegen den Krebs“

Die Initiative wird von zahlreichen Partnerorganisationen aus Bereichen der Gesundheitsversorgung, -politik und Forschung unterstützt. Der GKV-Spitzenverband setzt sich dafür ein, dass geprüfte Innovationen mit einem nachgewiesenen Nutzen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden. Die kritische Prüfung erfolgt im Interesse der GKV-Versicherten, um diese vor medizinisch nicht wirksamen oder gar schädlichen Leistungen zu schützen.

Zudem möchte der GKV-Spitzenverband, dass künftig noch mehr Menschen als bisher in Krebszentren behandelt werden, da dort Expertenwissen gebündelt vorliegt. Von dieser gesammelten Expertise sollten so viele Menschen wie möglich profitieren. Ebenfalls ein zentrales Thema in der Nationalen Dekade: neue Arzneimittel gegen Krebs. Hier ist die Studienlage häufig noch zu schwach – es braucht bessere Daten, um neue Wirkstoffe zügig bewerten zu können.

Weitere Informationen sind auf der Kampagnenwebsite zu finden. (aml)